10 Top Stellen, die man in Dänemark besuchen und sehen sollte!

Dänemark hat einen guten Ruf im Ausland. Ein Land, das für viele ein Traumreiseland ist. Über viele Jahre haben die Dänen sich positiv bemerkbar gemacht, sogar auf internationalen Niveau: Hans Christian Andersen war Däne. Kronborg, das als Kulisse dient für William Shakespeare’s “Hamlet” liegt in Helsingør, Dänemark. Die "Kleine Meerjungfrau" sitzt auf einem Stein in Kopenhagen. Nicht zu vergessen die großen internationalen Unternehmen, wie Bang & Olufsen, LEGO und Mærsk Line. In der sportlichen Liga kann Dänemark ebenfalls mitspielen. Fußball und Handball werden zum nationalen Interesse, wenn sich die Dänen qualifiziert haben. Ein einziges Mal sogar zur Fußball Europa Meisterschaft. Es liegt zwar schon lange zurück, aber gerade die Deutschen 1992 geschlagen zu haben, über diesen Sieg freuen sich die Dänen bis heute.

Viele Touristen besuchen Kopenhagen und können sich so einen guten Eindruck über die Dänen verschaffen.

Aber es gibt noch viele andere interessante Orte ausser Kopenhagen, die man als internationaler Tourist sehen sollte. Bei den Dänen selber ist es genauso, wie bei allen anderen, dass sie ihr eigenes Heimatland selber gar nicht so gut kennen.

Helsingør & Kronborg: Wie schon oben erwähnt ist Kronborg der Ort, an dem sich das Drama “Hamlet” abspielt. Das Schloss liegt an einer dem Wind ausgesetzten Stelle der Einmündung von Øresund mit einem Blick nach Schweden. Die Umgebung ist fantastisch zum Spazierengehen und im Sommer perfekt bei Windstille sich zu einem Picknick niederzulassen. Und wenn man gerne fischt, dann sagt man, dass sich an der Küste vor Kronborg Hornhechte tummeln. Immer an die Genehmigung denken! Die Stadt Helsingør ist nur 10 Minuten Fußweg entfernt und ist ein gemütliches kleines Städtchen mit vielen Geschäften, Cafés und Kunstgallerien. Besonders bei guten Wetter einen Besuch wert.

 

Roskilde & Roskilde Domkirche: In der Domkirche sind alle dänischen Könige und Königinnen  begraben. Man kann die Geschichte dieses Ortes sofort beim Betreten spüren. Überall von der Stadt aus kann man die Kirche auf der Anhöhe sehen. Man hat einen Ausblick über das gesamte Roskilde Fjord. Wenn man gut zu Fuß ist, dann empfiehlt sich eine Spaziergang zum Fjord zum Wikinger Museum. Es gibt dort Werkstätten am Hafen, die im Betrieb sind und dort kann man sehen, wie in der Wikingerzeit Schiffen gebaut worden sind. Im Museumsinneren sind Überreste von Wikinger Schiffen ausgestellt, die im Fjord geborgen und anschliessend restauriert worden sind. Roskilde ist auch eine lebendige Stadt mit vielen Geschäften, Cafés und auch am Abend kann man sich gut zu vergnügen.

 

Ærø: Die Hauptstadt Ærøskøbing ist eine sehr alte hübsche Stadt mit schiefen und schrägen Fachwerkhäusern, kleinen Geschäften, Cafés und einem fantastischen Leben im Sommer. Auf der Insel gibt es eine Reihe von Sommerhäusern. Im Sommerhalbjahr tummeln sich hier auch viele Segler. Ærø hat eine eigene fantastische Brauerei, Rise Bryggeri, mit einem Lokal, welches leider nur in den Sommermonaten geöffnet ist. Auch wir haben der Insel einen Besuch abgestattet und uns sofort verliebt. Hier klicken um über unseren Aufenthalt in der Pension Vestergade 44 zu lesen! Man sollte rechtzeitig die Fähre nach Ærø reservieren, wenn man mit dem Auto anreist.

 

Skagen: Dänemarks nördlichste Stadt. Zu jeder Jahreszeit zu besuchen, aber wohl am schönsten im Sommer, wenn es überschwemmt von Touristen wird. Im alten Stadtteil stehen die charakteristischen alten Häuser mit Ziegeldächern und am Hafen sollte man unbedingt eines der Fischgerichte probieren. Gute vier Kilometer nördlich von Skagen liegt Grenen. Hier kann man mit einem Bein im Skagerak stehen und mit dem anderen im Kattegat Meer. Skagen und Umgebung sind der Inbegriff eines typischen Sommers in Dänemark. Darüber ist man sich auch in Skagen bewusst und dementsprechend sind die Preise.

 

Århus: Oder auch die "Stadt des Lächelns" genannt und das nicht ohne Grund. Die Dänen genießen im Ausland den Ruf offen und freundlich zu sein, in Århus wird diese "Freundlichkeitsskala" noch um einen Tick erhöht. Die geschäftige Stadt und der Hafen mit vielen Fracht- und Passagierschiffen sind die größten Arbeitsgeber. Unbedingt sollte man “Den Gamle By” besuchen. Ein Freilandsmuseum, in dem Häuser des ganzen Landes zusammengesammelt und liebevoll restauriert und aufgebaut worden sind, und so da stehen, wie vor 100 Jahren. Es wurde um eine Ecke mit Häusern aus den 60- und 70-iger Jahren erweitert. Eine andere wichtige Attraktion der Stadt ist das Kunstmuseum ARoS, das in Rekordzeit Dänemarks bedeutendste und meist besuchte Museum wurde. Die Aussicht von oben aus dem farbigen Rundgang “Your Rainbow Panorama” ist ein permanentes Kunstwerk des isländischen Künstlers Olafur Eliasson und man sollte es unbedingt sehen. Von hier hat man einen Ausblick über die ganze Stadt!

 

Ålborg: Ebenso eine floriende Stadt, die vor allem für Ihr Nachtleben bekannt ist. Hier tummeln sich feierfreudige Dänen mit Touristen. Die "Jomfru Ane Gade" Straße ist in Dänemark für seine vielen Bars und Kneipen bekannt. Damals haben sich hier die Seeleute bis in die Morgenstunden vergnügt bis ihr Schiff ablegte. Ålborg hat viele wichtige Sehenswürdigkeiten. Ein interessantes Kunstmuseum und eine alte Gräberstelle aus der Wikingerzeit an der "Lindholm Høje" mit einer fantastischen Aussicht über den Limfjord.

 

Vesterhavet/Westküste: Die ganze Westküste Jütlands ist das ganze Jahr über sehenswert. Hier kommt man in Berührung mit den Elementen der Natur. Oft sind wir dort spazieren gegangen und konnten uns nicht satt sehen an den riesigen Wellen, wie sie an den Strand oder Küste donnerten. Entlang der Küste befinden sich auch einige alte Badehotels. Zeichen, Erinnerungen der guten alten Zeit vor ca. 100 Jahren. Hier verbrachte die Herrschaft ihre Sommerferien, fern ab vom Stress der Stadt und Hetze. Das Badehotel "Svinkløv" in der Jammer Bucht ist eine dieser besonderen Perlen, an denen man für eine Zeitlang “offline” gehen kann. Eine unserer Lieblingsküstenstrecken ist zwischen Lemvig und Thorsminde, und dann weiter nach Søndervig und Hvide Sande. An der Küste befinden sich noch immer zahlreiche deutsche Bunker aus dem 2. Weltkrieg. Überall verteilt an der Küste gibt es kleine Städtchen und Dörfer, an denen man am Hafen frischen Fisch essen kann.

 

Lousiana: Das berühmteste und bekannteste Kunstmuseum Dänemarks. Es liegt in Humlebæk, einer der teuersten Orte, an denen man in Dänemark wohnen kann. 1958 eröffnete es und seit dem haben alle großen Künstler, die einem einfallen hier eine Ausstellung gehabt. Sowohl klassische als auch moderne Kunst werden ausgestellt. Das Museum hat eine außergewöhnliche feste Sammlung, als auch jedes Jahr eine besondere Ausstellung. Darüber hinaus kann man in der sehr guten Cafeteria essen und sich ausruhen. Luisiana besteht eigentlich aus einer Reihe von zusammengebauten Gebäuden, die sich rund um eine hügelige Landschaft schmiegen und von der Terrasse hat man eine unglaubliche Aussicht über Øresund. An einem klaren Tag kann man bis nach Schweden blicken. Wirklich ein außergewöhnliche Ort!

 

Arken: Wie ARos und Louisiana ein weiteres wichtiges Museum für die “Kunst Touristen”. Auch hier gibt es eine permanente Ausstellung. Arken ist in der Kunstwelt dafür bekannt die allergrößten gegenwärtigen Künstler anzuziehen und auszustellen. Und auch konnten wichtige und mehr traditionelle Künstler gewonnen werden. Das Museum liegt am Ishøj Strand, mit Aussicht über die Sanddünen. Ein spannendes Museum in einem interessanten Gebäude!

 

Frilandsmuseet / Freilandsmuseum: Das Museum liegt auf einen großen Grund in Lyngby im Norden von Kopenhagen und ist im ähnlichen Stil, wie Den Gamle By in Århus, nur liegt hier der Fokus auf dem Landleben durch die Jahrhunderte. Es ist Teil des dänischen Nationalmuseums und daher ist der Eintritt frei. Die Saison beginnt am 1. Mai und endet Mitte Oktober. Gesonderte Öffnungszeiten in den Schulferien und an Weihnachten, dann kann man so richtig in Weihnachtsstimmung kommen. Hier kann man wirklich sehen, wie es in Dänemark die letzten Jahrhunderte aussah. Die Häuser stammen aus allen Landesteilen, wurden sorgsam auseinander gebaut, verschickt, restauriert und genau so wieder aufgebaut.
Eine kleine Familienanekdote: Mein eigener Grossvater hat bei einem Besuch in den 80-igern einen Bauernhof entdeckt, wo er in seiner Jungend als Knecht gearbeitet hat. Das war ein großes Erlebnis für ihn und auch für uns, als Enkel.

Die Liste über sehenswerte Orte und Stellen könnte man noch viel mehr erweitern. Es gibt viele Museen, historische Gedenkstätten, die man besuchen kann, wenn man sich so richtig Zeit nehmen würde. Um einen ersten Einblick und Überblick zu bekommen, haben wir sie kurz gehalten.  

Viel Spaß bei einem Besuch in Dänemark

/Anders

 

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