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Camping in Australien & Neuseeland!

Um es gleich mal im vornherein klar zu stellen: Habe ich überhaupt keine Ahnung, wie es ist in Dänemark oder in einem anderen Land in Europa zu campen. Ich habe nie im Traum daran gedacht, auf so eine Art und Weise Ferien zu machen oder so zu reisen. 

Wie wir anfingen unsere Reise um die Welt zu planen, hat es sich herausgestellt, dass Campervan und Campingplätze die am deutlich billigste und beste Reiseform für uns ist. Mit gemischten Gefühlen, aber mit hohen Erwartungen drückten wir zum ersten Mal auf “Buchung bestätigen” und schon war ein Campervan für unsere Tour durch Queensland, Australien reserviert.

Die Bestellung ging schnell, aber man darf nicht vergessen, dass dem viel Recherchearbeit vorausging. Egal wie wir es drehten oder wendeten, brauchten wir irgendeine Art von Transportmittel. Und selbst die kleinsten Autos kosteten mehr als ein durchschnittlicher Campervan. Und wir konnten nicht das kleinste Auto wählen. Wir reisten mit einem Kinderwagen, den wir zwar nicht so oft benutzten, zwei grosse Rucksäcke samt mehrerer kleiner Rucksäcke. Wir brauchen mindestens einen Kombi und da wären wir schon Minimum bei 100 australischen Dollar pro Tag. 

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Neuseeland

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Wie ich aus dem Flugzeug in Auckland stieg, kam es mir auf einmal zu Bewusstsein, dass ich noch nie so weit weg von zu Hause war. Man kann nicht weiter von Dänemark entfernt sein!

Ich wollte schon immer nach Neuseeland. Aber wie schon bei Australien habe ich mir nie träumen lassen, dass ich es mir eines Tages leisten könnte. Aber nun waren wir tatsächlich hier! Und als Familie! Was für ein schönes Gefühl am Flughafen bei der Ankunft Hand in Hand dazustehen und auf unseren Shuttlebus zum Hotel zu warten. 

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Ninety Mile Beach!

Nach einer unfreiwilligen einwöchigen Woche Pause von unserer Weltreise mit der Familie habe ich meine Füsse wieder auf neuseeländischen Boden gesetzt. Die Tour nach und zurück nach Jütland von Tür zu Tür dauerte an die 36 Stunden und obwohl es mir sonst immer leicht gefallen ist, während eines Fluges zu schlafen, war es diesmal nicht der Fall. Ich hatte auch nicht wirklich viel Beinfreiheit und zu dem waren da auch noch einige unglückliche Kinder, die ihrer Unzufriedenheit deutlich Laut gegeben haben...und dass sehr lange. Jedes Mal, wenn ich einen langen Flug hinter mich gebracht habe, habe ich das unglaubliche Bedürfnis sofort der Fluggesellschaft schreiben zu müssen. Sie sollten sich endlich was überlegen, wie z.B. ein Paar Sitzreihen rauszureissen, um so mehr Platz zwischen den Reihen zu schaffen, so dass so grosse Kerle, wie ich, einigermassen bequem einen zweimal zwölfstündigen Flug überstehen können. Es hilft auch nicht besonders der eigenen Stimmung, wenn man sieht, dass die Plätze bei den Notausgängen, die mit dem extra Beinplatz, von kleinen (aber schnellen) Männern besetzt sind. Solche, die dann kaum mit ihren Beinen den Boden berühren können. Vielleicht sollte man bereits beim Ticketkauf seine Grösse angeben können, damit man wenigstens ein bisschen mehr Komfort bekommen kann. Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass ihnen das ziemlich egal ist.  Die haben keine Zeit oder Bedarf sich um so was Gedanken zu machen....

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Angekommen in Neuseeland!

Auf einmal verging die Zeit in Melbourne rasend schnell. Gerade als wir uns so richtig gut in der Innenstadt auskannten und wussten, wie das mit den öffentlichen Verkehrsmitteln funktioniert, wo man am besten auf dem Queen Victoria Markt einkauft usw., mussten wir uns auch schon wieder von der Millionenstadt verabschieden. Am schwersten fiel uns der Abschied von unserer Gastfamilie. Von den Kindern Kai, Ava und Loki und ihren Eltern Sandra und Erich, die glücklicherweise Alexandras Familie sind. Die Entfernung zu ihnen wird allerdings noch grösser, wenn wir wieder daheim in Europa sind und es ist daher wirklich schwer zu sagen, wann wir uns wiedersehen. Aber wir haben ausgemacht, dass wir versuchen regelmässig in Kontakt zu bleiben, und dass wir uns sobald als möglich wiedersehen wollen, sei es in Australien oder in Europa. Anton hatte echt Spass mit seinen neuen Spielkameraden. Er hat seinen Platz in der Gruppe gefunden und hat die Zeit mit den anderen sehr genossen. Sein Englisch hat sich super während dieser Zeit entwickelt und er kann jetzt eine Reihe englischer Worte und Sätze sagen und spricht diese in einem breiten Aussi Akzent aus. Im Gegenzug haben die anderen einige deutsche grundlegende Wörter gelernt. Da Erichs Familie ursprünglich aus Deutschland stammt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie irgendwann mal dorthin kommen werden und dann ist es gut, wenn sie im vornherein ein bisschen die Sprache können. Wir werden sehen, ob sie bis dahin alles behalten haben. 

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