Wir haben so langsam damit begonnen durch die Bücher zu blättern, die die letzte Woche angekommen sind. Bis wir überhaupt mental soweit sind, wie wir sein sollten, gibt es immer noch eine Menge praktische Dinge, die wir erledigen müssen. Z.B. kommt heute Abend der Makler vorbei und er soll sich darum kümmern, dass unsere Kopenhagener Wohnung verkauft wird, damit wir die finanziellen Mittel für unsere Reise haben. Wir haben den Eindruck, dass es ziemlich teuer ist Eigentum in Dänemark zu verkaufen. Wir haben uns angeschaut, was es so generell mit allem Drum und Dran kostet. Maklergebühren sind ein Ding davon, aber dann kommt noch der Fotograf, die Anzeigen u.ä. dazu. Zu allererst waren wir wirklich geschockt über die Gesamtkosten, aber den Makler, den wir gewählt haben, liegt unter den Kosten, was alle anderen verlangen. Heute werden wir genau verhandeln und dann sehen wir, was dabei rauskommt. Wir können ja erst verreisen, wenn die Wohnung verkauft ist. 

Letztes Wochenende waren wir mit sehr guten Freunden in Hamburg. Wir “residierten” in einem Hotel, von dem wir bei unserer grossen Reise nur träumen können. Trotzdem stellten wir fest, dass wir es kaum erwarten können loszukommen. Ich hatte sogar keine Lust wieder nach Hause zu fahren. Ich könnte sofort losfahren. Wir haben dort zum allerersten Mal laut über unsere zukünftigen Pläne gesprochen. Die Reaktionen waren nur positiv  und ich konnte merken, dass sie ein bisschen, natürlich nur positiv, neidisch waren. Speziell für ein Paar war dies etwas besonders, da sie es auch gerne selber machen würden. Sie würden uns auch helfen, wenn wir eine Unterkunft im Südwesten von Australien benötigen würden, da sie dort selber Familie haben. Auch erhielten wir ein Versprechen, dass wir uns unterwegs treffen können. Wir hoffen doch, dass dies nicht nur bei Worten bleibt. 

Wir haben uns auch schon ein bisschen mit dem Thema Ausstattung beschäftigt. Wir werden diese sowohl in Dänemark als auch in Deutschland kaufen. Es gibt garantiert Preisunterschiede, daher ist es wichtig, dass wir uns vor dem Kauf anständig erkundigen, um Geld zu sparen. Wir wollen natürlich nicht am verkehrten Ende sparen. Das ist eins der Projekte, auf die ich mich besonderes freue. Den dies ist ein Kennzeichen dafür, dass wir in einer Phase sind, wo wir bereits einiges erreicht haben, auch mental und es dann wirklich keinen Weg mehr zurück gibt. Jetzt müssen wir uns Gedanken darüber machen unsere Sachen in kleine wasserdichte Taschen zu packen, damit sie trocken bleiben und wir darüber hinaus auch noch den Überblick behalten, über unser “Heim” die nächsten 12 Monate. Man sollte nichts dem Zufall überlassen. Glücklicherweise ist Alexandra ein bisschen mehr reiseerfahrener, als ich und hat bereits tausende von kleinen praktischen Ideen und Wünschen, wie man die Sache anpacken sollte. Ich bin in guten Händen!

/Anders

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