Die am häufigst gestellten Fragen!

Uns wurden viele Fragen zu unserer Reise um die Welt gestellt und hier haben wir die 10 häufigsten Fragen zusammengefasst. Man kann diese Liste mit Antworten nutzen, egal, ob mit oder ohne Kinder unterwegs ist. 

Wenn eine Frage unbeantwortet bleiben sollte, dann schreibt uns direkt über das Kontaktformular an!

 

Wo hat es Euch am besten gefallen? 

Eine richtig gute Frage, auf die es schwer fällt eine eindeutige Antwort zu geben. Jedes Land und jeder Ort hatte seinen eigenen Charme und das gewisses Etwas. Australien müssen wir an dieser Stelle besonders hervorzuheben, da wir uns alle drei dort besonders wohl gefühlt haben. Dieses Gefühl hatten wir bereits vom ersten Augenblick an und hat uns während der ganzen Reise nicht verlassen. Gerne hätten wir noch mehr Zeit hier verbracht, um alle Ecken zu erforschen und sogar hier permanent zu wohnen, ist nicht abwegig.

 

War es schwer das feste und vertraute Leben hinter sich zu lassen? 

Die Alternative an einem Alltag festzuhalten, der uns überhaupt nicht glücklich machte, war wesentlich beunruhigender. Tatsächlich war der Entschluss alles zu verkaufen und hinter sich zu lassen eine Befreiung. Man darf nicht vergessen, dass wir immer die Möglichkeit hatten zu einer festen Basis, sprich einer Wohnung in München, zurückzukehren. Wir konnten jederzeit  die Reise abbrechen, selbst wenn wir keine Lust zum Weiterreisen hatten. Auch mit so einem Rückhalt ist es trotzdem nicht leicht so eine Entscheidung zu treffen, besonders wenn man Verantwortung für ein Kind trägt und immer dessen Sicherheit und Wohlbefinden an erste Stelle setzt. Hier klicken, um mehr über unsere Gedanken in der Planungsphase zu lesen.

 

 Wie und was packt man für ein ganzes Jahr?

Ganz einfach: Man lässt die Eitelkeit zu Hause! Und man packt nur Kleidung für eine Woche, T-Shirts, Unterwäsche und Socken, zwei Hosen, zwei Hemden und andere dünne Lagen. Gute Wanderschuhe, Sandalen und Turnschuhe. Das ist es! Es ist verblüffend mit wie wenig Auswahl man auskommen kann! Fast überall kann man waschen und wenn etwas kaputt geht, dann kann man unterwegs neue Kleidung kaufen. Man sollte sich an die Regel halten, wenn man was neues kauft, dann sollte eine Sache weggeworfen oder weitergegeben werden. 

 

Reist Ihr wirklich mit einem kleinen Kind?

Überraschenderweise wird uns oft diese Frage gestellt! Natürlich machen wir das! Die Reise wird so viel besser, wenn man sich darauf einlässt die Welt aus den Augen eines Kindes zu betrachten. Es gibt viel mehr Familien, als man denkt, die längere Zeit reisen. Auch wir waren ganz überrascht, daher können wir diese Frage gut verstehen. Man muss auch bedenken, dass eine Reise mit Kindern nicht anstrengender, sondern einfach nur anders ist. Hier klicken, um mehr über das Reisen mit Kind zu lesen.

 

Was ist mit Kinderausstattung und anderen Dingen?

Die meisten Eltern haben es gelernt sich den gegebenen Umständen anzupassen, sei es daheim oder unterwegs. Man braucht eine Wickeltasche und einen praktischen Kinderwagen. Anton hatte seinen eigenen kleinen Rucksack gefüllt mit Spielzeug, ohne das er nicht auskommen konnte. Man sollte auch daran denken, dass man die meisten Dinge, wie WIndeln und Essen, auch unterwegs kaufen kann. Bei unserer Abreise war Anton knapp drei Jahre alt und fast vier bei unserer Rückkunft. In dieser Zeit hat er sich sehr entwickelt und wurde windelfrei. Seinen Kinderwagen haben wir der Wohlfahrt gestiftet, nachdem er drei Monate nur im Kofferraum gelegen ist. Hier kann man mehr über unsere Ausrüstung lesen!

 

Was macht man, wenn sein Kind nicht Reisen mag? 

Alle Kinder brauchen Liebe und Geborgenheit. Manche Kinder benötigen mehr stabile  Bedingungen als andere. In unserem Fall war Anton schon in einem Alter von sechs Wochen an das Reisen gewohnt. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch überhaupt nicht den Plan auf eine lange Reise zu gehen. Wir waren mit dem Flugzeug, Zug und Auto unterwegs. Ihm hat es immer gut gefallen! Darüberhinaus waren wir 24 Stunden ein ganzes Jahr zusammen. Mit viel Zeit und Energie! Mit anderen Worten Anton hatte immer alles parat, was er brauchte, in unmittelbarer Nähe und jederzeit greifbar. Die meiste Zeit reisten wir mit einem Campervan, so hatten wir unser Heim immer dabei. Anton hatte sein eigenes Bett usw. Diese Reiseform kann man wirklich für Familien empfehlen. Wir haben von Anfang an vereinbart, dass wir unsere Tour abbrechen werden, wenn sich einer unwohl fühlt. Auch wir wussten nicht, wie es uns auf so einer Reise ergehen wird, aber dass ist ein Risiko, das man eingehen muss. Zu dem sollte man immer auf sein Bauchgefühl hören. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Es kann genauso gut etwas im Kindergarten oder in der Schule passieren. Wir haben nur für eine gewisse Zeit die Umgebung getauscht!

 

Wie kann man einander nur so lange aushalten? 

Ja, wie kann man das eigentlich?! Dazu gibt es viele unterschiedliche Vorstellungen. Wir sind keinen Deut besser als jedes andere Ehepaar, auch wir haben auch unsere Hoch und Tiefs. So ist es nun mal in einer Ehe! Wir haben viel Zeit darauf verwendet zu lernen, wie man effektiv kommuniziert und haben von Anfang an versucht klar und deutlich über unsere Erwartungen zu sprechen. Wenn es Herausforderungen bereits zu Hause in der Partnerschaft gibt, dann kann man davon ausgehen, dass sie nicht auf einer Reise verschwinden werden. Das Geheimnis ist, den anderen Freiheit zu geben. Jeder sollte für sich etwas alleine machen, wie ins Kino, Museum oder spazieren zu gehen. Kopfhörer sind auch eine gute Möglichkeit Alleinezeit beim Musik hören oder Film sehn zu haben.

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Was braucht man für technische Ausrüstung? 

Genau dieser Teil des Gepäcks ist am unpraktischsten! Es wiegt viel und man verdammt sich oft selbst, dass man all dieses Kilos mit sich rumschleppt. Wir hatten einen separaten Rucksack, der nur mit einem Laptop, iPad, iPod, Kamera und was man so alles zur Stromversorgung braucht, gefüllt war. Alles was man so benötigt, um als Travel Blogger unterwegs arbeiten zu können! Ich muss betonen, dass 11 Zoll Laptop wesentlich praktischer und leichter als 15 Zoll ist. Ein iPad ist eine ebenso gute Alternative, vor allem wenn man in eine kleine Tastatur investiert. Eine gute Kamera ist ist ein Muss, ob Blogger oder nicht! So eine lange Reise muss verewigt werden! Eine Smartphone ist nicht schlecht, aber von Bildern in ordentlicher Qualität und mit der richtige Ausrüstung geschossen, hat man wesentlich länger etwas.

 

Wie habt Ihr gewohnt? 

In Thailand, USA, Kanada und zum Großteil in Irland und England übernachteten wir in Hotels. Wir buchten diese über unterschiedliche Apps auf unseren Smartphones, um so freie und günstige Zimmer zu finden. Spätestens ab 15:00 Uhr begannen wir mit der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Wir haben immer etwas gefunden! Man muss nicht unbedingt viele Tage im vornherein buchen. Es kostet immer ein wenig mehr, wenn man in der Innenstadt wohnen möchte, sogar wenn man direkt an der Hotelrezeption nachfragt. Es hilft, wenn man einfach vor dem Hotel auf dem Parkplatz das Zimmer telefonisch bestellt. In Australien und Neuseeland hatten wir einen Campervan. Unsere Lieblingsreiseform! In USA und im Großteil in Europa reisten wir in den Wintermonaten, daher war das für uns keine attraktive Lösung. Wir hatten auch oft die Möglichkeit bei Freunden und Familie zu übernachten.

Ist es nicht wahnsinnig teuer?

Nein, bevor wir auf die Reise gingen, wohnten wir in Kopenhagen. Eine der fünf teuersten Städte zum Leben. Fast alles ist billiger im Vergleich! Darüberhinaus hatten wir keine Ausgaben für Miete, Monatskarte und Kinderkrippe während der Reise. Wir wohnten billiger unterwegs als in Kopenhagen. Die einzigen festen und hohen Ausgaben waren Flugtickets und Versicherung, und genau dort sollte man nicht sparen. Essen muss man überall, egal wo man sich befindet und das ist auch günstiger als in Dänemark. Wenn man einen Job hat, bei dem man nur einen Computer benötigt, der online ist, so kann man auch während der Reise Geld verdienen. Wir sind nicht erster Klasse gereist. Nicht im geringsten! Wir versuchten die ganze Zeit über mit unserem Geld zu haushalten und verschafften uns immer vor einer Buchung einen Überblick über die Hotelpreise in einer Stadt. 

 

Viel Vergnügen bei Eueren Abenteuer!  

 

Anton, Alexandra & Anders.