Camping in Australien & Neuseeland

Ellis Beach, Queensland, Australien

Ellis Beach, Queensland, Australien

Um es gleich mal im vornherein klar zu stellen: Habe ich überhaupt keine Ahnung, wie es ist in Dänemark oder in einem anderen Land in Europa zu campen. Ich habe nie im Traum daran gedacht, auf so eine Art und Weise Ferien zu machen oder so zu reisen. 

Wie wir anfingen unsere Reise um die Welt zu planen, hat es sich herausgestellt, dass Campervan und Campingplätze die am deutlich billigste und beste Reiseform für uns ist. Mit gemischten Gefühlen, aber mit hohen Erwartungen drückten wir zum ersten Mal auf “Buchung bestätigen” und schon war ein Campervan für unsere Tour durch Queensland, Australien reserviert.

Die Bestellung ging schnell, aber man darf nicht vergessen, dass dem viel Recherchearbeit vorausging. Egal wie wir es drehten oder wendeten, brauchten wir irgendeine Art von Transportmittel. Und selbst die kleinsten Autos kosteten mehr als ein durchschnittlicher Campervan. Und wir konnten nicht das kleinste Auto wählen. Wir reisten mit einem Kinderwagen, den wir zwar nicht so oft benutzten, zwei grosse Rucksäcke samt mehrerer kleiner Rucksäcke. Wir brauchen mindestens einen Kombi und da wären wir schon Minimum bei 100 australischen Dollar pro Tag. 

Einige Campingplätze haben sogar Spa-pools.

Einige Campingplätze haben sogar Spa-pools.

Stattdessen fanden wir einen großen Kombi, der zu einem Campervan umgebaut war. Hier können vier Erwachsene gut und bequem sitzen und mit all den vielen kleinen und durchdachten Finessen können hier auch zwei Erwachsene und ein dreijähriges Kind leicht und bequem hinten liegen und schlafen. Etwas eng vielleicht, aber nach einigen Nächten der Anpassung ging es überraschenderweise gut. Der Markt für Campervans in Australien und Neuseeland ist anders als der für den für Autos. Besonders günstig wird es außerhalb der Saison und wir sind genau in dieser Zeit gereist. Daher haben wir durchschnittlich 25-35$ pro Tag bezahlt. Also knapp ein Drittel eines normalen Kombi und dazu muss man noch die Kosten einer Übernachtung in einem Hotel oder Motel rechnen. Mit einem Campervan mussten wir nur auf einem Campingplatz einchecken und wir bezahlten im Durchschnitt 25-45$ pro Tag für einen Platz mit Strom. Zusammengerechnet um die 50-80$ pro Tag inklusive Campervan. Die Preise für Motel- oder Hotelübernachtungen beginnen bei 100$ pro Nacht. Dies würde bedeuten, dass unsere Totalkosten inklusive Ausleihen eines Kombis bei gut 200$ liegen würden. Da fällt die Entscheidung leicht!

Mit dem Konzept eines "Campervans" waren wir vor unserer Recherche über das Campen in Australien überhaupt nicht vertraut. Dort gibt es Campervans, die man so Europa nicht kennt. Sie laufen eher unter der Kategorie “Mobilehomes”. Ein Campervan ist kleiner und typischerweise für 2-4 Personen auf engem Raum ausgerichtet. Dafür sind sie leichter auf engen und schmalen, eventuell schlechten Landstraßen mit engen Kurven zu navigieren. Es gibt Modelle von Toyota Previa, Hiace, Volkswagen LT oder Ford Transit. Das Luxusmodell kommt von Mercedes.

Die Innenkabine ist mit Sitzmöglichkeiten und Esstisch für vier Personen mit einer kleinen Küche mit Gasherd und Kühlschrank ausgestattet. Die ganze Kabine kann zu Schlafplätzen für zwei Erwachsene und zwei Kinder umgebaut werden. Vier Erwachsene können auch Platz finden, auch wenn es dann etwas enger wird. Wir haben es selbst gesehen! So lernt man sich auf alle Fälle richtig gut kennen! 

Ein wunderbare Campingplatz im nördlichen Neuseeland.

Ein wunderbare Campingplatz im nördlichen Neuseeland.

Eine Toilette und Bad gibt es nicht, aber ein kleiner Wasserhahn mit Pumpe und ein Waschbecken und Wasserbehälter. Ausreichend für eine schnelle Katzenwäsche, wenn man sich nicht gerade auf einen Campingplatz befindet. Strom kommt aus einer Batterie, die sich während der Fahrt auflädt und am Campingplatz über ein Stromkabel wieder aufgeladen werden kann.  

Unser Campingabenteuer begann in Queensland bei sehr angenehmen Temperaturen. Wir hielten uns die meiste Zeit draußen auf und nutzen das "Auto" nur als Fortbewegungsmittel und Schlafplatz. Auf diese Art und Weise kamen wir schnell und leicht in Kontakt mit anderen Reisenden. Nicht nur mit international Reisenden sondern mit Australiern selber. Typischerweise aus Südaustralien, die auf der Flucht vor dem Winter in die mehr tropischen Spähren sind.

Auf jeden Campingplatz gibt es eine “Camp Kitchen”, eine Gemeinschaftsküche. Hier kann man seine Mahlzeiten zubereiten und sich zum Essen hinsetzen. Ein Ort, an dem man schnell mit anderen Campern ins Gespräch kommen kann. Sich austauscht, Tips, Ratschläge und Hilfestellungen für die Weiterreise holen kann. Die Kinder laufen herum und spielen. Das macht genau diese Reiseform so angenehm für Familien mit Kindern. Die Kinder können sich selbst beschäftigen, bis es Zeit wird ins Bett zu gehen. 

Toiletten und Bäder sind auf den meisten Campingplätzen vorhanden, außer man befindet sich auf den primitiveren der Naturvereinigung. Hier hat man nur Zugang zu kalten Wasser, einer Komposttoilette und oft gibt es keinen Strom um die Campervans anzuschließen. Dafür muss man nichts oder nur einen kleinen Betrag für die Übernachtung bezahlen. 

In Australien und Neuseeland sind die Campingplätze oft in zwei Areale aufgeteilt. Einer für feste Bewohner und einer für Durchreisende, die ein bis sieben Tage bleiben. Dann kann man feststellen, dass sich die Campingkultur gar nicht so sehr von der europäischen unterscheidet. Man kann Vor- und Hintergärten mit Zäunen, Pflanzen und Lampen mit Solarzellen finden. Es gibt genügend Beispiele von Campern, die an ein und dem selben Platz mehr als 25 Jahre wohnen und sich nichts anderes vorstellen können. 

Dann gibt es natürlich auch die mehr extremen Camper, die daraus einen richtigen Sport machen. Solche haben wir hauptsächlich in Australien gesehen, wo das Klima und die Landschaft brutaler als in Neuseeland ist. Bei solchen Campern gehört ein Auto mit Allrad dazu. Toyota Landcruiser ist neben Mitsubishi einer der beliebtesten Marken. An der allgegenwärtigen Anhängerkupplung hängt eine Art überdimensionales “Camp-Let”, das in wenigen Minuten in ein Sechsmannszelt mit einem Hauptschlafzimmer mit einer Doppelmatratze und ein paar kleinere Schlafzimmer und ein Wohnzimmer verwandelt werden kann. Die Luxusausgabe hat sogar ein Vorzelt. Das Essen wird in einer Aussenküche an vier Gasplatten und einem großen Grill zubereitet. Natürlich gibt es einen Wasserbehälter mit Pumpe mit einem Wasserhahn, eine große Kühlbox und Licht von effektiven und energiesparenden LED Lampen. Diese sind auch im gesamten Innenraum zu finden. Den Strom zu all den Herrlichkeiten liefern Solarzellen, die schnell und unkompliziert in der Sonne aufgeladen werden können. Warmes Wasser kommt aus einem Kanister, der mit Solarzellen beheizt wird. Eine Vorgehensweise, die überraschenderweise gut funktioniert. Auf diese Art und Weise kann man einige Zeit autark sein und die große weite Natur in der Wildnis genießen. Der einzige kritische Punkt ist immer das Wasser. Aber wenn man sicher geht, dass man immer genügend mit sich führt, dann ist Camping in dieser Größenordnung das ultimative Erlebnis. Wir haben es leider nicht selbst ausprobiert, aber so oft gesehen, dass es uns neugierig macht, es auszuprobieren. Natürlich nur in Australien!

Extreme Camping, Australien

Extreme Camping, Australien

Vereinzelte Male sind wir sogar auf Allrad Camping Busse gestoßen. Oder auf Camping Lastwagen, da sprechen wir von Dreizimmerwohnungen auf Rädern. Mit Klimaanlage, getönte Fenster und Satellitenfernsehen. Wow! Ich würde zu gerne sehen, wie so ein Monstrum auf einen dänischen Campingplatz einfährt. Was wohl so eine Herrlichkeit auf mit den dänischen Nummernschildern kosten würde. Ein Durchschnittshaus wäre wahrscheinlich billiger!

Nach dieser kleinen Ausführung zurück zu unseren bescheidenen Erfahrungen. Der Grund, warum uns ein Campervan so schnell überzeugen konnte, lag daran, dass wir immer eine vertraute Umgebung mit uns dabei hatten. Wenn man mit Kleinkindern reist, ist es wichtig, dass es feste Bedingungen und Routinen in einem an sich sonst wechselnden Alltag gibt. Anton wusste immer genau, wo seine Spielsachen und seine anderen Dinge sich befanden, wo er schlief und wo seine Eltern. Jeden Morgen wird am selben Tisch gefrühstückt und jeden Abend werden am selben Waschbecken die Zähne geputzt. So bekommt man ein ruhiges und ausgeglichenes Kind und so können sich auch die Eltern entspannen. 

In Australien und Neuseeland werden Campingplätze auch “Holiday Parks” genannt. Dies sind typischerweise Plätze mit oder ohne Stromanschluss, Wasserhähne, um die Tanks der Campervans wiederzubefüllen, Gemeinschaftseinrichtungen, wie Küche, Bad und Toiletten. Darüberhinaus haben die meisten auch einen kleineren Waschsalon. Einige der "Parks" haben zudem auch ein Schwimmbad und andere Vergnügungsfazilitäten, wie Fitness Studio, Fernsehen- und Internetraum. Einen Spielplatz können die meisten auch vorweisen. 

Fast alle Holiday Parks haben auf ihrem Gelände eine Reihe kleiner Hütten für Gäste, die ohne Campervan unterwegs sind. Hier können zwei bis acht Personen in einem Zimmer mit einer Kombination aus Doppel- und Stockbetten untergebracht werden. Preise variieren von 40 bis 140$ pro Nacht abhängig von der Größe, Jahreszeit und die Lage des Parks.

Auch wir haben ab und an in so einer Hütte übernachtet, wenn wir einige Nächte der dünnen Matratze des Campervans entkommen wollten. Wir haben einen guten Preis bekommen und jeder einzelne Dollar extra war es wert in einem ordentlichen Bett zu schlafen. 

Es ist natürlich eine Geschmacksfrage auf was man bei einem Campingplatz Wert legt. Wir haben auf unserer Reise durch Australien und Neuseeland auf ca. 100 unterschiedlichen Plätzen übernachtet und eines kann man mit Gewissheit sagen, dass Preis und Qualität nicht zusammenhängt. Es scheint eine gewisse Logik der Preiszusammensetzung bei der Übernachtung auf Campingplätzen in Australien und Neuseeland zu herrschen. Die Regel ist, wenn es nur einen Anbieter in einem Radius von 25km gibt, dann kann verlangt werden, was man will. Wir haben oft auf überteuerten Plätzen mit Fazilitäten aus den 50-gern oder 60-gern übernachtet, die seitdem nicht mehr erneuert worden sind. Jedes fünfte Jahr wird eine neue Farbe darüber gestrichen und darüber dekoriert und das war es dann. So werden Reisende hemmungslos ausgenommen, die am späten Nachmittag müde nach einer langen Fahrt eintrudeln. Oft sieht man sich gar nicht die Fazilitäten an, bevor man für die erste Nacht bezahlt hat. Wir haben uns deshalb angewöhnt immer erst für eine Nacht zu bezahlen, damit wir uns mit dem Platz und seiner Ausstattung vertraut machen können.

Als Familie mit Kleinkind war es uns wichtig, dass die Umgebung hell und freundlich war und das es einen ordentlichen Spielplatz für Anton gab. Eine Rutsche und Schaukel ist ausreichend. Es muss nicht zwingend farbige Spielgeräte mit Fahnen und großen Sandkasten sein. Es ist natürlich toll, wenn sowas vorhanden ist! Besonders toll ist es, wenn es auch noch ein Pool gibt. Besonders in Queensland, Australien, wo selbst zur Winterszeit Temperaturen über 25 Grad herrschen. Extra wollten wir dafür nicht bezahlen. Nett zu haben, aber nicht unbedingt erforderlich! Die Fazilitäten müssen nicht zwingend die neusten, aber sauber sein! Bei Plätzen mit einer einladenden Küche haben wir häufig unseren Aufenthalt verlängert. Leider kam das nicht so häufig vor, wie wir es uns gewünscht hätten.

Camp Kitchen, Ellis Beach

Camp Kitchen, Ellis Beach

Wir haben herausgefunden, dass einige Campingplätze besser für den Kontakt zu anderen Reisenden eingerichtet sind. Wir können nicht genau sagen, woran es liegt! Auch wenn ein Campingplatz wirklich tolle Fazilitäten und eine schöne Lage vorzuweisen hat, so fühlt man sich nicht automatisch wohl und ist auch nicht besonders daran interessiert sich mit anderen zu unterhalten. Dann gibt es wiederum Orte, an denen es überraschend ist, wie einfach man ins Gespräch kommen kann. Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, sind allerdings nicht auf die richtige Formel gekommen. Ein Faktor könnte sein, es auch sehr am Besitzer liegt. Es macht viel aus, wenn dieser freundlich und serviceorientiert ist. Sowas erkennt man sofort bei der Ankunft. Vielleicht sind dann die Gäste auch viel offener. Eine gemütliche Gemeinschaftsküche mit einem Essensplatz unterstützt das ganze noch. 

Sowohl in Australien als auch in Neuseeland haben wir gute Erfahrungen auf Campingplätzen gemacht. Hier unsere Top 3 Liste jedes Landes:

 

Australien:

Ellis Beach Oceanfront Bungalows & Campsite, Queensland: 

Fantastische Lage mit Stellplätzen, allerdings ohne Strom, direkt am Strand unter Palmen. Die Plätze mit Strom liegen ein bisschen zurückversetzt, aber immer noch mit einer unglaublichen Aussicht. Eine einfache, aber trotzdem einladende Aussenküche zwischen den Stellplätzen und nah zum Strand. Super Pool! Hier kommt man leicht in Kontakt mit anderen. Die Abende werden unter dem Sternenhimmel mit dem Rauschen des Meeres und unter Palmen verbracht. Einer unserer Favoriten! Und überhaupt nicht teuer! 

Big 4 - Coconut Resort, Cairns, Queensland: 

Ein großer und vor allem familienfreundlicher Park. Gut in Schuss gehalten. Schöner Park mit hohen Palmen und gepflegten Bepflanzung. Die Gemeinschaftsküchen sind einladend und hier kommt man leicht ins Gespräch mit anderen. Viel Unterhaltung für Kinder: Hüpfburgen, riesiger Spielplatz und ein fantastisches Wasserland. Darüberhinaus Tischtennis, Fitness und andere Indoor Aktivitäten für Regentage. Jeden Mittwoch Morgen gibt es kostenlosen Pfannkuchen. So viel, wie man will! Schöne Poollandschaft für die warmen Tage. Zweimal wöchentlich werden draußen Filme an einer großen Leinwand gezeigt. Der Park schafft es obwohl seiner Grösse intim zu wirken. 

Wilpena Pound Resort, Flinders Ranges Nationalpark, South Australia: 

Liegt im Mitten des Flinders Ranges Nationalpark. Man muss eine Zugangserlaubnis für die australischen Nationalparks haben, um hier campen zu können. Diesen kann man vor Ort für 10$ erwerben und ist für limitierte Zeit gültig und gilt für alle australischen Nationalparks. In Nationalparks darf man grundsätzlich nicht campen, nur an ausgewiesenen Stellen. Diese Erlaubnis gibt einem das Recht sich in den Nationalparks aufzuhalten. Das Wilpena Pound Resort ist im Vergleich zu anderen eher einfach, aber dafür sehr einladend. So eingerichtet, dass man leicht ins Gespräch mit anderen kommt und perfekt für Kinder. Es hüpfen wilde Kängurus durch die Gegend und in den frühen Morgenstunden kann man ihnen beim Grassen zu sehen. Ein kleine Besonderheit sind die Feuerplätze für jeden Stellplatz. 

An einigen Stellen gibt es schöne Spielplätze - unbedingt notwendig für Kinder!

An einigen Stellen gibt es schöne Spielplätze - unbedingt notwendig für Kinder!

New Zealand:

Waitaki Waters Holiday Park, Oamaru, Otago: 

Einer der günstigsten Orte, an denen wir übernachtet haben. Sehr gepflegt und sauber. Ein fantastischer Besitzer, der ein Auge für Details und ein offnes Ohr für die Wünsche seiner Gäste hat. Eine super Küche, eigentlich zwei, die so eingerichtet sind, dass man leicht in Kontakt mit anderen kommen kann. Schöne Lage, nur ein paar hundert Meter bis zum Strand. Schöner Spielplatz.

Ahipara Holiday Park, Northland: 

Schöner Park und Lage. Die Gemeinschaftseinrichtungen sind ein bisschen spartanisch, aber trotzdem sehr gemütlich. In der Küche ist alles da, was man zum Kochen braucht und an der Wand hängen leckere Rezepte zur Inspiration. Großes, gemütliches Fernsehzimmer mit einer Feuerstelle für die kälteren Abende. Schöner Spielplatz!

Matakohe Holiday Park, Northland: 

Liegt erhöht mit einer wunderschönen Aussicht über die Umgebung. Liegt einen Katzensprung von der einzigen Attraktion, dem Kauri Museum, entfernt. Man sollte einige Stunden für den Besuch einplanen. Der Campingplatz ist schön und gepflegt. Er hat das gewisse Etwas, was ihn besonders charmant und gemütlich macht. Wunderbare Gemeinschaftsküche mit einer Fernsehecke, die zum Verweilen und Entspannen einlädt. Guter Spielplatz mit Trampolin.

An einige Stellen gibt es schöne Campingküchen!

An einige Stellen gibt es schöne Campingküchen!

Wir hätten noch wesentlich mehr erwähnen können, aber um die Liste kurz und präzise zu haltend, haben wir uns auf drei beschränkt. 

Die Plätze, die uns am wenigsten gefallen haben, waren meist ungepflegt, feucht und verlassen. Die Besitzer zeigten wenig Motivation und waren kaum anzutreffen. Oft gewannen wir den Eindruck, dass wir mit unserer Ankunft und Einchecken störten, um die oft zu hohen Standgebühren zu bezahlen. 

Im Großen und Ganzen haben wir nie vorbestellt. Außerhalb der Saison ist dies nicht erforderlich. So war unsere Reise sehr entspannt, da wir nie ein bestimmtes Ziel erreichen mussten. Zur Hauptsaison empfiehlt es sich vorher anzurufen oder online zu reservieren. 

Mit guten Gewissen kann ich nach sechs Monaten in Australien und Neuseeland sagen, dass wir einen sehr guten Einblick über das Campingleben erhalten haben. Wir haben die Vorteile genossen und mit den Nachteilen gelebt. Ob wir wieder so reisen werden, wird die Zukunft weisen. Uns würde es schon sehr gefallen ein paar Monate in Australien mehr "extrem" zu campen. So mit allem drum und dran! 

/Anders

Zurück zur Blogübersicht!

Hier klicken für Alexandra's Gedanken über Australien!

Hier Klicken für Alexandra's Gedanken über Neuseeland!